Pastalia! Pasta gibt's hier nicht, aber dafür Hetalia!
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Der Letzte Tag Ragnarok

in Germania 23.08.2011 09:49
von Doitsu • Germanologe | 292 Beiträge | 486 Punkte

Wie in jeder Religion haben auch die Germanen einen Mythos des Weltuntergangs und ich halte diesen mit diesem Text hier Fest

Die Götterdämmerung und die Neue Welt:
"Wie alles vergänglich ist, ist den Göttern auf Asgard nicht ein ewiges Glück beschieden. Die Riesen warten auf den Tag, an dem Lokis Kinder sich von ihrem Banden lösen und vereint mit dem Geschlecht der Riesen der jetzigen Welt ein Ende machen werden. Diese Zeit wird kommen, wenn bei Göttern und Menschen weder Recht noch Zucht mehr herschen. Durch blutige Kriege wird die Welt veröden, der Bruder tötet den Bruder, der Sohn den Vather. Nichts gilt mehr das heilige Band des Blutes. Auch die Götter müssen untergehen, da auch sie nicht frei von Sünde und argen Trug gehalten haben. Schweres verhängnis steht nun den Göttern bevor; der Anfang dazu ist bereits durch den Tod Baldurs gegeben. In einem dreijährigen, furchtbar harten Winter finden auch die Menschen und Tiere ihren Untergang, die sich aus Kriegsnöten gerettet haben. Von den Leichen der Erschlagenen gemästet, ereilen die grausigen Wölfe Sonne und Mond und verschlingen die lichtbringenden Gestirne. Dann stürzen die Sterne vom Himmel. Die Götterdämmerung beginnt. Unter schreklichem Erdbeben fallen die Berge zusammen, und es lockern sich alle Bande, auch die des Loki und des Fenriswolfs. Die Midgardschlange bäumt sich auf, daß das Meer uber seine Ufer tritt und die Erde durch Springfluten verheert. Und nun bricht der Entscheidungskampf zwischen Göttern und Riesen an. Von drei Seiten zugleich greifen die Feinde die Götterburg an. Von Osten her steuert das verderbnisbringende Schiff Naglfar heran, das aus den Nägeln der Verstorbenen gemacht ist, von einem Mächtigen Frostriesen gesteuert, mit Riesen bemannt. Loki führt auf einem zweitem Fahrzeug von Suden die Feuerriesen herzu, an ihrer Spitze Surtur, den gewaltigen von Muspelheim. Hel mit ihrem Schiff kommt von Norden. Wenn Surtur mit den Seinen über die Regenbogenbrücke Asgard erstürmen will, bricht Bifröst zusammen, der ganze Himmel spaltet sich, die alte halb verdorte Weltenesche erzittert von der Wurzel bis zum Gipfel, das Ende der Welt naht. Heimdals Horn hat die Asen und Einheriar alle zum letzten Kampf gerufen. Odin tritt kühn den Fenriswolf entgegen, der den Rachen von der Erde bis zum Himmel aufreißt. Nichts nützt dem Gott sein siegbringender Speer. Das Ungeheuer verschlingt den Vater der Götter in seinem furchtbaren Rachen. Thor kämpft gegen seine alte Feindin, die Midgardschlange; mit dem Hammer zerschmettert er ihr Haupt, sinkt aber selbst zu Boden, von ihrem giftigen Geifer getötet. Nacheinander müssen alle Götter Sterben; Surtur entzundet den Erdball, und in den Flammen vergeht alles, was da war, Himmel, Erde und Meer, Riesen und Götter. Alles Unreine, alle Schuld der Götter ist durch das Feuer des Weltenbrandes ausgetilgt, durch ihren Untergang haben die Götter ihre Verschuldung gebüßt. In der Neuen Welt werden zwar die alten Götter herschen, aber neugeboren und von allen Übeln und Unvolkommenheiten befreit. Wie einst bei Beginn der Welt seliger Friede herschte, so auch in der neuen Schöpfung, und auch ein wiederauferstandenes Menschengeschlecht wird sich in steter Reinheit und ungetrübter Heiligkeit dieses goldenen Zeitalters erfreuen."


Ratet mal was ich am meisten mag XD

Zehn Jahr ein Kind,
Zwanzig Jahr ein Jüngling,
Dreißig Jahr ein Mann,
Vierzig Jahr wohlgetan,
Fufzig Jahr steiler Zahn,
Sechzig Jahr geht´s Alter an,
Siebzig Jahr ein Greis,
Achzig Jahr nimmer weis,
Neunzig Jahr der Kinder Spott,
Hundert Jahr Gnade Gott.

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